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Carol Wyatt

CAROL  WYATT

In den Siebziger und Achtziger Jahren zählte sie zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen im deutschsprachigen Raum und im europäischen Ausland. Carol Wyatt verfügte über umfangreiche Gastverträge mit der Hamburger Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, den Opernhäusern Köln und Düsseldorf-Duisburg, sie war Gast an der Münchner Staatsoper, in Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Hannover, gab ihr Debüt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden als Amneris und an der Wiener Staatsoper als Eboli. Die Eboli zählte neben der Azucena, Amneris, Santuzza,  Dorabella und Marina zu ihren absoluten Glanzpartien.

Carol Wyatt stammt aus Marshall, Texas, studierte Gesang zunächst an der Baylor University in Waco, Texas, bei Tina Piazza, und setzte ihre Studien in Italien am Konservatorium in Mailand bei Tommaso Jappelli fort.

Ihr offizielles Bühnendebüt gab sie am Teatro Massimo in Palermo als Amneris in „Aida“. Zu Beginn der Siebziger Jahre kam sie nach Deutschland und wurde von Christoph von Dohnanyi ans Opernhaus Frankfurt engagiert. Zwei Jahre später holten August Everding und Horst Stein sie an die Hamburgische Staatsoper, wo sie sich ihre Partien des dramatischen Mezzosopran-Fachs erarbeiten konnte.

Neben ihren Aktivitäten und Opernengagements in Deutschland führten sie ihre internationalen Gastspiele u.a. nach Italien zum Spoleto Festival (Mozart-Requiem unter Thomas Schippers), nach Florenz als Fricka in „Rheingold“ und „Die Walküre“ unter Zubin Mehta, an die Opera Ireland nach Dublin als Amneris, an die English National Opera North in Leeds als Charlotte in „Werther“, an die Canadian Opera in Toronto als Johanna in Tschaikowskys „Jungfrau von Orleans“, an die Opernhäuser von Belgrad und Split als Amneris, in die USA nach Cincinnati (Rossinis „Il Conte Ory“ unter Thomas Schippers), an die Portland Opera als Azucena, zum Verdi-Festival in San Diego als Amneris in einer „Aida“-Neuinszenierung von Tito Capobianco, nach New York zu Mendelssohns „Elias“ in der Avery Fisher Hall unter Zubin Mehta mit Sherrill Milnes und Leona Mitchell. Mendelssohns „Elias“ sang sie u.a. auch bei den Göttinger Händel-Festspielen und in der Hamburger Musikhalle, wo sie auch den Messias sowie Bachs Passionen, Verdis Requiem und alljährlich Beethovens Neunte sang. Weitere Konzertgastspiele führten sie u.a. auch nach Wien,  Genf, Helsinki und Madrid, auch in der Berliner Philharmonie war sie ständiger Gast.

Neben ihren Partien des dramatischen Mezzosopran-Fach unternahm sie auch Ausflüge in Sopran-Fach, so sang sie bei der Schubertiade in Hohenems die Laura in Schuberts „Die Freunde von Salamanka“, in Turin sang sie die Sopran-Partie in Zemlinskys „Lyrische Sinfonie“, für RAI Torino nahm sie Dallapiccolas „Volo di Notte“ (La Signora Fabien) sowie Shostakovichs „14. Sinfonie“ auf, um schließlich 1986 ihr Rollendebüt als „Fidelio“-Leonore zu geben, die sie an diversen deutschen Opernhäusern sang, u.a. am Staatstheater Hannover, und am Opernhaus St. Gallen in der Schweiz sang die die Marie in Alban Bergs „Wozzeck“.

Zu ihrem Repertoire zählen weitere zeitgenössische Opern wie Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ (Partie der Gräfin de la Roche, die sie in Neuinszernierungen an der Hamburger Staatsoper und an der Deutschen Oper Berlin sang), Gottfried von Einems „Kabale und Liebe“ (Lady Milford), Alfred Schnittkes „Faust-Kantate“ (die sie bei den Wiener Festwochen und auch in Helsinki sang), Wolfgang Rihms „Oedipus“ (Partie der Iokaste),  desweiteren Lieder von Igor Strawinsky (Shakespeare-Lieder, Scherzlieder, Katzenwiegenlieder), Leonard Bernsteins „Symphony No. 1 „Jeremiah“, und Luciano Berios „Folk Songs“, die sie sowohl mit den Wiener Symphonikern als auch mit den Berliner Philharmonikern sang. Anfang der 2000er Jahre gründete sie die „Song of Joy Ministries“, wurde ordinierte Pastorin und bereist als solche die Welt, um Gottes Wort zu predigen und „to make this world a better place“.

 

 

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DISCOGRAPHIE

GIACOMO PUCCINI: EDGAR

 

 

 

Puccini:   „EDGAR“ 
Dirigent: Hans Vonk
Dresden: 23 Mai 1987

 

RICHARD STRAUSS: ELEKTRA

 

 

 

Strauss:   „ELEKTRA“
Dirigent: Karl Böhm
Hamburger Staatsoper: 14 Dezember 1973

 

GIUSEPPE VERDI: IL TROVATORE

 

 

 

Verdi:   „IL TROVATORE“
Dirigent:
Deutsche Oper Berlin: 09 März 1985

 

 

Verdi:   „IL TROVATORE“
Dirigent: Placido Domingo
Hamburger Staatsoper: 24 Februar 1975

 

 


Verdi:   „IL TROVATORE“
Dirigent: Stefan Soltesz

 

 


Verdi:   „IL TROVATORE“
Dirigent: Carlo Franci

 

GIUSEPPE VERDI: OPERN





Verdi:   „DON CARLOS“
Dirigent:
Berlin: 17 Oktober 1984

 

 

 

Verdi:   „RIGOLETTO“
Dirigent: Johan M. Arnell
Deutsche Oper Berlin: 15 Oktober 1986





Verdi:   „NABUCCO“

 

 

 

Verdi:   „DON CARLOS“





Verdi:   „LUISA MILLER“

 

 

Diverse CD's:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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